George Brecht
EL SOURDOG HEX    (sculptures, drawings and statements, 1959-73)

EL SOURDOG HEX e. V. zeigt vom 22. Januar bis zum 3. März 2007 seine erste Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten (sculptures, drawings and statements 1959-1973) von George Brecht (*1926, New York City).

Mit der Exposition EL SOURDOG HEX präsentiert der Kunstverein ein Teil des Werkes eines der bedeutenden Künstler der Fluxus Bewegung. Der Vereinsname bezieht sich auf eine umfassende Ausstellung mit gleichem Titel des Künstlers George Brecht, 1973 in New York.

Schüler des Musikers John Cage und Erbe des Künstlers Marcel Duchamp, begann Brecht in den 50er Jahren künstlerisch zu arbeiten. Sein Werk spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Konzeptkunst. Mit George Brecht gewann die Szene der experimentalen Kunst Ende der 50er Jahre einen ihrer einflussreichsten und unterhaltsamsten Künstler.

Im Mittelpunkt stehen seine Arbeiten der sechziger und siebziger Jahre, die so genannten Event-Objekte - zufällig angeordnete Alltagsgegenstände. Damit präsentiert er Dinge, die normalerweise nicht beachtet werden und die er ins Zentrum der Aufmerksamkeit setzt. Er versucht den Betrachter zu stimulieren und ihn damit zu verwickeln, denn "sein Ziel ist eine kunstähnliche Achtsamkeit in Bezug auf die Details des Lebens hervorzubringen". Alfred M. Fischer, Museum Ludwig, Köln, Julia Robinson, Events. Eine Heterospektive, Walter König Verlag, Köln, 2005/2006.
"Jedes seiner Projekte funktioniert und agiert als ein Mikrokosmos, der in seinem Gesamtwerk integriert und verhaftet ist". Zitat aus einem Artikel von MACBA (Museu d'Art Contemporani de Barcelona), George Brecht, Esdeveniments, 2006.

"Seine Arbeit ist reich an Humor, Einfallsreichtum, voller Optimismus, Intuition, Philosophie, Romantik und Poesie", befand Robin Page 1973, El Sourdog Hex Katalog, Onnasch Galerie, New York, 1973.
Der Dichter Emmett Williams definierte ihn als "ein Künstler, der Kunst um des Lebens Willen betreibt".

2006 erhielt George Brecht den Kunstpreis Berlin an der Akademie der Künste.