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William N. Copley Western Songs (paintings and drawings, 1965-66) |
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EL SOURDOG HEX e.V. präsentiert vom 9. Januar bis zum 28. Februar 2009 William N. Copley: Western Songs. – paintings & drawings, 1965-66. Der Maler, Zeichner und Ausstellungsmacher William N. Copley schildert in den Werken zu "Western Songs" Mythen der amerikanischen Alltagskultur.
"Die Einflüsse der Surrealisten bleiben bis Mitte der 50er Jahre prägend für seine Bilder, spätestens ab 1956 entwickelt
er eine eigenständige Formensprache. Bestimmte Merkmale tauchen in seinen Bildern immer wieder auf, die Melone,
der Regenschirm, die Guillotinen, der Spiegel. Diese lesen sich wie eine Vita erotica, alles zeugt von dem Genuss und
einer direkten, unkomplizierten Lebensfreude. Seine humorvolle Mentalität erlaubt ihm, ernste Themen wie Kriminalität,
Strafe oder Tod in ihrer Tragweite zu ignorieren und ihren Unterhaltungswert herauszufiltern. Copley möchte nicht über
Sünde oder Tugend urteilen, vielmehr zielt er bewußt gegen die Dogmen des bürgerlichen Anstands. Als er 1961 nach New
York zurückkehrt, hat sich das zentrale Kunstgeschehen von Paris nach New York verlagert und die Pop Art setzt sich gegen
den Abstrakten Expressionismus durch. Mitte der 60er Jahre greift Copley vermehrt amerikanische Alltagsmythen wie den
Western Saloon oder den Cowboy auf. Triviale Motive wie Pin-up Girls oder comicartige Schilderungen von Alltagsszenen
werden zu Themen seiner Bilder, die er teilweise mit Staatssymbolen, wie z.B. Länderflaggen, kombiniert und so subtil
ironisiert."
"Copley gilt als Spätsurrealist und Vorläufer der Pop Art. Copleys Kunst findet bereits zu Lebzeiten große Resonanz.
1951 findet die erste Einzelausstellung in Los Angeles statt. Weitere folgen in New York, Paris, Mailand, Venedig und London."
"The source of all that is ridiculous can be found in human behaviour which we notoriously do not understand.
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