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Lawrence Weiner Statements (1970-88) |
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EL SOURDOG HEX e.V. präsentiert vom 8. September bis zum 1. November 2008 Arbeiten des amerikanischen Künstlers Lawrence Weiner (*1942 in New York geboren). Die Ausstellung trägt den Namen "Seven statements in one". Die sieben Statements im Eingangsbereich der Galerie sind von Lawrence Weiner in eine neue farbig angelegte Arbeit im hinteren Galeriebereich zusammengefasst worden.
Lawrence Weiner gilt als Mitbegründer der Konzept Kunst (Conceptual Art) und gehört seit den 60er Jahren
zu den Hauptfiguren dieser Kunstrichtung. Er entwirft Skulpturen mit den Mitteln der Sprache. Seine Spracharbeiten
veröffentlichte Weiner zum ersten Mal in dem Buch "Statements". Bücher bilden bis heute einen wesentlichen
Bestandteil des Werks von Weiner. Er veröffentlichte seine Kunst zunächst auf Plakaten, in Zeitungen und
auf Hausfassaden. Ab dem Jahre 1972 beschriftete er direkt die Wände seiner Ausstellungsräume. Im gleichen
Jahr beschrieb er den Umgang auf das sprachliche Material damit, dass "die sauberste Art und Weise der
Präsentation die verbale Information ist". In seinen Statements rechtfertigt er, dass die Ausführung
geradezu Nebensache sei.
"INNERHALB EINES (DES) KONTEXTS EINER (DER) KULTUR
"Lawrence Weiners Kunst entsteht für jeden Raum neu, nimmt auf ihn Bezug, verbindet Kunstwerk und Architektur.
Der Sprachbildhauer schafft textuale Skulpturen, seine Malutensilien sind Worte, seine Leinwand ist der Ort, an dem
die Worte stehen. "Kunst ist von Menschen für andere Menschen gemacht. Ohne Menschen, beispielsweise auf einer unbewohnten Insel, braucht man keine Kunst. (Quelle: Interview anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Tatsächlich" 1999 im Neuen Museum Weserburg, Bremen). In der Sprache findet Weiner das Mittel für die Reduktion und inhaltliche Klarheit. Sie gibt ihm die Möglichkeit, den Gehalt seiner Werke so präzise wie möglich zu bestimmen, ohne die Aussage zu überlagern. Er verwendet einfach, leicht lesbare Schrifttypen wie Franklin Gothik extra condensed, die im Vergleich zu dem vermittelten Inhalt immer formal zurücksteht. Die gelegentlich verwendeten Farben, setzt er nur dann ein, wenn sie zur Lesbarkeit, zum Verständnis beitragen. (Quelle: Museum Weserburg, T. Deecke) "Kunst ist eine lesbare Sprache, Bilder sind eine Sprache" (Lawrence Weiner)
Quellen:
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